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Beschäftigungsquote |
Organisationen, Unternehmen wie auch der Staat selbst treten als eines ihrer vorrangigen Ziele für die Wahrung der Beschäftigungsquote ein.
Definition der Beschäftigungsquote nach Lochorow: Eine Person X (Arbeiter / Staatsbürger) gilt dann als beschäftigt, wenn er/sie (irgend)etwas tut, das (zumindest subjektiv) seine Aufmerksamkeit in Anspruch nimmt und das so genannte (wiederum subjektive) Gefühl des Nicht-Beschäftigt-Seins im gleichen Ausmaß verhindert.1
Um sicher zu stellen, dass die SteuerzahlerInnen und ArbeiterInnen tatsächlich beschäftigt sind, sind eine Reihe von Maßnahmen notwendig. Dazu gehören - Einführung und laufende Umstellung der Elektronischen Datenverarbeitung (EDV) - Entwicklung und Verfeinerung von Formularen für alltägliche Erledigungen - Schaffung von gesundheitsfördernden Gehwegen bei gleichzeitiger Rücknahme überflüssiger Infrastruktur (Nahversorgung, Personentransport) - Durchsetzung der Kurzarbeit
Als eine gelungene Beschäftigungsquote wird von SoziologInnen ein Wert von über 70% gesehen. Die restlichen 30% können dann durch produktivitätsfördernde Übungen wie Jausnen, Rauchpausen und Mopping, im Privatbereich auch durch die Teilnahme am Fernsehprogramm und an persönlichen Vergnügungen wie Zahllastlotto und Gläubigerroulette aufgefüllt werden.
Literatur: 1 "Handlung, die Beschäftigung stiftet. Wie die moderne Arbeitssoziologie den homo laborans sieht und was der Staat beitragen könnte". Viktor Lochorow, Präzedenz Verlag 1998. |
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 | Is voi lustig! Tiare Tipani 23.02.2009 18:04 | | Bitte loggen Sie sich ein, um diesen Beitrag zu kommentieren.
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